Miteinander sozialer – Soziale Belange im Kreis Gütersloh

Jede Lebensphase birgt ihre eigenen Herausforderungen, Schwierigkeiten und Chancen. Wir setzen uns dafür ein, dass allen Menschen im Kreis – unabhängig von Alter und Lebenslage – verlässliche Beratungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung stehen. Hierzu gehören familiäre, berufsbezogene, verbraucherschutzrechtliche und pflegerische Angebote. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf frühe Hilfen und vorbeugende Unterstützung. Außerdem setzen wir auf eine verbesserte individuelle Beratung, um erwerbsfähige Bezieher*innen von Sozialleistungen langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dieses Zusammenspiel bildet für uns die Grundlage eines sozialen Kreises Gütersloh, der ein Leben lang lebenswert ist.

Unsere wichtigsten Ziele:

  • Für jedes Kind unter sechs Jahren steht bei Bedarf ein wohnortnaher Betreuungsplatz zur Verfügung; vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr in einer Kindertagesstätte, bis zum dritten Lebensjahr wahlweise bei gut ausgebildeten Tagesmüttern oder -vätern, in einer Tagespflegegruppe oder in einer Kindertagesstätte.  Bildung von der KiTa bis zum Studium ist kostenfrei.
  • Das auf Initiative der SPD eingeführte Elternportal KIVAN ermöglicht eine schnelle und unbürokratische Vermittlung eines Betreuungsplatzes am Wohnort.
  • Der Kreis Gütersloh erstellt einen jährlichen Wohnungsmarktbericht und entwickelt gemeinsam mit den kreisansässigen Wohnungsbauunternehmen ein Konzept für bezahlbares Wohnen vor Ort.
  • Langfristig wird der Kreis Gütersloh zum Vorreiter innovativer bezahlbarer Wohnformen, die unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen („Wohnen, wie es zu mir passt“).
  • Personen, die trotz Erwerbstätigkeit den eigenen Lebensunterhalt nicht decken oder ihre Familien nicht ernähren können, erhalten auf sie zugeschnittene Beratungs- und Qualifizierungsangebote. Jede*r Arbeitnehmer*in ist in der Lage, den eigenen Lebensunterhalt durch eigene Arbeit zu verdienen.
  • Der Kreis Gütersloh geht mit gutem Beispiel voran und verknüpft seine öffentlichen Aufträge mit sozialen und öffentlichen Vergabekriterien, um an dieser Stelle jegliches Lohndumping auszuschließen.
  • Im Kreis Gütersloh gibt es ein Frühwarnsystem gekoppelt mit einem Beratungsangebot, um Niedriglöhner*innen vor Ausbeutung – wie sie anderenorts in Deutschland publik geworden ist – zu schützen. Ausbeuterische Lebens- und Arbeitsverhältnisse lehnen wir ab. Wir begrüßen die Initiative des Bundesarbeitsministers, zwielichtige Werksvertragsverhältnisse in der Fleischwarenindustrie zu verbieten. Entsprechende Verhältnisse gibt es auch in anderen Wirtschaftsbranchen. Auch dort muss Politik für Ordnung sorgen.
  • Der Kreis Gütersloh verfügt über ein verlässliches Angebot an Tagespflege- und Kurzzeitpflegeplätzen, das pflegende Angehörige unterstützt und entlastet.
  • Die verbindliche Pflegebedarfsplanung, die dem Prinzip „Ambulant vor Stationär“ entspricht und ortsnahe Wohngruppen ermöglicht, wird fortgeschrieben und sichert älteren Menschen Würde und Selbstbestimmung.