Miteinander schlauer

Gute Bildungsangebote und eine dazu passende Ausstattung sind für alle Altersgruppen unerlässlich. Bildung ist der Schlüssel für eine gute Zukunft. Wir sind davon überzeugt, dass die Herkunft allein nicht über den Bildungserfolg entscheiden darf. Gerade deshalb müssen wir auch dort genauer hinschauen, wo die Voraussetzungen schwierig sind. Dazu gehört, Förderschulen zu stärken und die Inklusion an den allgemeinbildenden Schulen so auszubauen, dass alle hiervon profitieren. Gute Bildung sichert nicht nur die Zukunft unserer Kinder, sie trägt auch in späteren Jahren zu Weiterentwicklung bei und fördert damit die persönlichen Kompetenzen und den sozialen Zusammenhalt. Hier hat der Kreis, der vor allem für die Kolleg- und Förderschulen verantwortlich ist, viele Gestaltungsmöglichkeiten. Hiervon sollte er aus unserer Sicht stärker Gebrauch machen.

Unsere wichtigsten Ziele:

  • Digitale Lernmethoden und eine entsprechende Ausstattung der Schulen werden vorangetrieben. Der Kreis Gütersloh nutzt die verbleibenden Mittel aus dem Digitalpakt noch gezielter, indem er die jüngsten Erfahrungen des eingeschränkten Schulbetriebs systematisch auswertet. So können vielversprechende Verbesserungen in der Online-Kommunikation zwischen Schulen und Schüler*innen benannt und konzentriert gefördert werden.
  • Die Angebote an Fortbildungen für digitales Lernen werden erweitert, damit die Lehrkräfte die dazugehörigen Instrumente optimal im Schulalltag einsetzen können.
  • Schulsozialarbeit ist an allen Schulen unverzichtbar. Sie wird weiterhin an allen Schulen weiter ausgebaut.
  • Kein Abschluss ohne Anschluss: Schüler*innen bekommen frühzeitig Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und können auf ein erweitertes Beratungsangebot zählen.
  • Berufskollegs sind so ausgestattet, dass sie das Wissen vermitteln, das Schüler*innen für ihr Berufsleben brauchen.
  • Auszubildende, die ihre Ausbildung in Folge der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie nicht fortsetzen können, erhalten Unterstützung aus einem Hilfsfonds und werden bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz unterstützt.
  • Das kommunale Integrationszentrum, das sich den Netzwerkaktivitäten zum Spracherwerb und zur Stärkung des interkulturellen Verständnisses widmet, wird gestärkt. Es sorgt zukünftig auch für die verbesserte Koordination der ehrenamtlichen Aktivitäten zum Spracherwerb in den einzelnen Kommunen des Kreises.
  • Die Volkshochschulen im Kreis Gütersloh vernetzen sich und stellen sich digital auf, um wohnortnahe Weiterbildung und eine breite Veranstaltungspalette zu garantieren.
  • Ein Student*innen- und Auszubildendenwohnheim, das an den Gütersloher Campus andockt, lädt mehr junge Menschen zum Verbleib im Kreis Gütersloh ein.