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Pressespiegel:

31. Januar 2012

Aktuelle Politik zum Frühstück

Optimistisch ins neue politische Jahr: Die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Pölzing (von links), Ortsvereinsvorsitzender Patrick Schlüter, Kreisvorsitzender Hans Feuß, Udo Brune aus dem Kreisvorstand, Landtagsabgeordneter Georg Fortmeier
Optimistisch ins neue politische Jahr: Die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Pölzing (von links), Ortsvereinsvorsitzender Patrick Schlüter, Kreisvorsitzender Hans Feuß, Udo Brune aus dem Kreisvorstand, Landtagsabgeordneter Georg Fortmeier
Haller-Kreisblatt, 31.01.2012

Versmold-Peckeloh (maja).
Den Blick nach vorn ins politische Jahr richtete die Versmolder SPD beim Neujahrsbrunch in der Gaststätte Schneider-Eggert. Ortsvereinsvorsitzender Patrick Schlüter begrüßte neben 65 Parteifreunden den SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner, den Landtagsabgeordneten Georg Fortmeier und den Kreisvorsitzenden Hans Feuß – und blickte positiv auf das vergangene Jahr zurück.

Erst kürzlich beschlossen wurde die Beteiligung der Versmolder Strom- und Gasversorgung an der Gründung eines Unternehmens für Energieversorgung
in Harsewinkel. Das sehen die Sozialdemokraten als großen Erfolg im kommunalen Bereich.
„Denn die Stadtwerke sind doch eines der Standbeine für unsere Unabhängigkeit“, erläuterte Patrick Schlüter zufrieden.
Auch die Versmolder Schullandschaft beschäftigt den Ortsverein. „Wir haben zurzeit 280 Versmolder Schüler, die in Borgholzhausen die Gesamtschule
besuchen“, sagte Schlüter besorgt.
Um dem entgegen zu wirken, müsse ein attraktives Angebot vor Ort geschaffen werden. Diese grundlegende Veränderung käme nun voraussichtlich
für das Schuljahr 2013 in Form der Sekundarschule unter der Trägerschaft des CJD.
Außerdem versicherte der Ortsvereinsvorsitzende: Das Desaster von 2011 mit den zahlreichen Absagen von Kindergartenplätzen werde sich nicht wiederholen. „Damals lag es wohl daran, dass Eltern ihr Kind zur Sicherheit an mehreren Kindergärten angemeldet hatten. Nun werden die Anmeldungen abgeglichen und die Wünsche der Eltern,
wenn machbar, berücksichtigt“, sagte Schlüter. Und
wenn bis zum Sommer die neue Kita der AWO am ehemaligen Krankenhausgebäude stünde, dann sei die Situation ohnehin etwas entspannter.
Erfreut zeigte Patrick Schlüter sich schließlich über ein neues Parteimitglied und überreichte der frisch gebackenen Sozialdemokratin Karin Pohl strahlend das rote Parteibuch, bevor der Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner das Wort übernahm.

Lob an das Beraterteam für Leiharbeiter

Der Bundestagsabgeordnete sprach über die Bewältigung der Bankenkrise und wünschte sich
weniger Politikverdrossenheit, die dem Land nur schade. Lobende Worte fand er hingegen für Udo Brune und Magret Brameier, die zweimal im Monat in
einer Sprechstunde Beratung und Informationen für Leiharbeiter und Langzeitarbeitslose anbieten. Brandner würdigte ihr Engagement und führte aus,
warum die SPD in diese Thematik „politisch reingrätschen“ müsse. „Gute Arbeit muss auch
gut bezahlt werden“, verlangte er und forderte zudem, auch Frauen gleichberechtigt und fair zu
bezahlen. Es gebe einfach zu viele Geringverdiener und daraus sei abzuleiten: niedriger Verdienst – niedrige Rente. „Wenn wir die Weichen hier und heute nicht anders stellen, kommt die Altersarmut“, gab Klaus Brandner zu bedenken.

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